Dreizehn weitere Wilko-Filialen in Wales stehen vor der Schließung – Schließungstermine bekannt gegeben
Die Schließung weiterer Wilko-Filialen in Wales wurde offiziell bekannt gegeben, was einen weiteren Schlag für das angeschlagene Einzelhandelsunternehmen bedeutet. Trotz der letzten Bemühungen, die Situation zu retten, werden neun weitere Filialen in Wales in den kommenden Wochen ihre Türen schließen, was zum Verlust von rund 9.000 Arbeitsplätzen in ganz Großbritannien beiträgt.
Die bevorstehende Schließungswelle in Wales hatte sich bereits angedeutet, denn die Schließung der Filialen im Cardiff Bay Retail Park, in Llandudno und in Port Talbot wurde bereits diese Woche bestätigt. Die gescheiterten Verhandlungen mit dem HMV-Eigentümer Doug Putman, der sein Interesse an der Übernahme von 300 Filialen bekundet hatte, um die Marke am Leben zu erhalten, nachdem Wilko im letzten Monat unter Insolvenzverwaltung gestellt wurde, haben die Probleme des Unternehmens noch vergrößert.
Am Montag erhielten die Mitarbeiter von 13 weiteren Wilko-Filialen in Wales die enttäuschende Nachricht von ihrer bevorstehenden Schließung. Dazu gehören Standorte in Newport, Blackwood, Maesteg, Bridgend und Cwmbran. Ein weiterer Schlag für die Belegschaft ist, dass auch die beiden Wilko-Vertriebszentren in diesem Monat ihren Betrieb einstellen sollen, was den Verlust von 79 Arbeitsplätzen im Zentrum in Magor zur Folge hat.
Zelf Hussain, der bei PwC als gemeinsamer Verwalter fungiert, bedauerte das Scheitern der Bemühungen und erklärte: „Trotz erheblicher und intensiver Bemühungen sowohl von uns als auch von Putman Investments – der verbleibenden Partei, die am Kauf eines wesentlichen Teils des Unternehmens interessiert war – konnte die Transaktion nicht vorangetrieben werden, da die zentralen Infrastrukturkosten nicht schnell genug gesenkt werden konnten, um ein Geschäft wirtschaftlich rentabel zu machen.“
Hussain würdigte das Engagement der Wilko-Mitarbeiter während dieser schwierigen Zeit und dankte ihnen für ihre Geduld und ihr Verständnis. Er versicherte, dass die betroffenen Mitarbeiter während des Verfahrens zur Geltendmachung von Entlassungsansprüchen Beratung und Unterstützung erhalten würden. Außerdem werde man weiterhin mit den zuständigen Behörden und potenziellen Arbeitgebern zusammenarbeiten, um den Betroffenen einen raschen Übergang in ein neues Beschäftigungsverhältnis zu ermöglichen.
Hussain schloss mit einer optimistischen Bemerkung: „Wir arbeiten weiterhin mit potenziellen Käufern für verschiedene Teile des Unternehmens zusammen und sind zuversichtlich, dass wir in den kommenden Tagen Transaktionen abschließen können.“ Trotz der Rückschläge besteht weiterhin Hoffnung für die Zukunft, da die Verhandlungen zur Rettung von Teilen der angeschlagenen Marke Wilko fortgesetzt werden.