Trump schl�gt Rom f�r Putin-Gipfel vor, aber Russland lehnt ab: „Zu freundschaftlich mit der Ukraine“ – Vatikan bleibt eine Option

Die Pl�ne f�r ein m�gliches Treffen zwischen US-Pr�sident Donald Trump und dem russischen Pr�sidenten Wladimir Putin, bei dem es um den Krieg in der Ukraine gehen soll, sind auf ein diplomatisches Hindernis gesto�en. W�hrend Trump auf Rom als Gastgeber dr�ngte, hat Russland die Idee abgelehnt und Italien als „zu sehr mit der Ukraine verb�ndet“ bezeichnet.

Wie sich der Vorschlag entwickelt hat

Am Donnerstag, den 7. August, rief Trump pers�nlich die italienische Ministerpr�sidentin Giorgia Meloni an und schlug Rom als Veranstaltungsort f�r den f�r Montag geplanten Gipfel vor. Meloni erkl�rte sich sofort bereit, den Gipfel auszurichten, und sp�ter am selben Tag schlug US-Senator Marco Rubio bei einem Treffen mit nationalen Sicherheitsberatern aus Italien, Frankreich, den USA, Deutschland, Gro�britannien, der Ukraine und Finnland offiziell Rom vor.

Der ukrainische Pr�sident Volodymyr Zelensky begr��te die Idee und sagte, er sei „sehr daf�r“. Moskau lehnte den Vorschlag jedoch schnell ab und begr�ndete dies mit der starken Unterst�tzung Italiens f�r die Ukraine, die eine Einigung unm�glich mache.

Die Komplikation des Putin-Haftbefehls

Ein weiteres Hindernis ist Putins ausstehender Haftbefehl des Internationalen Strafgerichtshofs wegen der Invasion in der Ukraine. Dieses rechtliche Risiko hat Berichten zufolge die Absage Moskaus beeinflusst. Stattdessen schlug Putin die Vereinigten Arabischen Emirate als einen „geeigneteren“ Ort vor und lobte den Pr�sidenten der VAE, Mohammed bin Zayed, als „Freund“, der bereit sei, Gastgeber zu sein.

Vatikan-Vermittlung: Immer noch auf dem Tisch

Der Vatikan wurde zwar nicht ausgeschlossen, aber Insider sagen, dass die Wahrscheinlichkeit eines Gipfels dort gering ist. Der Heilige Stuhl hat sich seit langem als neutraler Ort f�r diplomatische Verhandlungen positioniert. Papst Leo XIV. bekr�ftigte in einer Rede kurz nach seiner Wahl im Mai das Engagement der Kirche f�r den Frieden:

„Der Heilige Stuhl ist bereit, dass sich die Feinde treffen und einander in die Augen sehen… Ein Krieg ist niemals unvermeidlich. Die Waffen k�nnen und m�ssen schweigen.“

Der vatikanische Staatssekret�r Pietro Parolin und Kardinal Matteo Zuppi, der p�pstliche Sondergesandte f�r den Frieden, setzen ihre Diplomatie hinter den Kulissen fort. Die Kirche hat bereits die R�ckkehr ukrainischer Kinder erm�glicht und den Austausch von Gefangenen organisiert.

Eine bemerkenswerte Entwicklung war, dass der Papst am 4. Juni direkt mit Putin sprach und ihn aufforderte, „einen Schritt in Richtung Frieden“ zu tun. Dies war das erste derartige Gespr�ch mit einem Pontifex seit Beginn der russischen Invasion.

In der Vergangenheit hat der Vatikan bereits erfolgreich Geheimverhandlungen abgehalten. Im Jahr 2014 trafen sich die USA und Kuba dort heimlich, bevor sie das Ende der jahrzehntelangen Feindseligkeiten ank�ndigten. Beamte des Vatikans betonen, dass Gespr�che, sollten sie jetzt stattfinden, nicht im Voraus �ffentlich angek�ndigt werden w�rden.

Ausblick

Nachdem Rom vom Tisch ist, geht die Suche nach einem neutralen Veranstaltungsort weiter, der sowohl f�r Washington als auch f�r Moskau akzeptabel ist. Die Vereinigten Arabischen Emirate, die Vatikanstadt oder andere b�ndnisfreie Staaten k�nnten sich als Kandidaten erweisen. Vorerst geht das diplomatische Schachspiel weiter – und die Welt schaut genau zu.

Jayd Johnson